15.01.2025 Online-Infoabend zur SOLAWI Isartal

Lust auf echte Frische? Echtes bio? Echt nah dran sein?

Die Online-Infoabende:

  • Mittwoch 15. Januar 2025, 19:30 Uhr

Hier geht’s zum entsprechenden Zeitpunkt direkt in die Videokonferenz:

Informiere dich über die SOLAWI Isartal

Wir sind eine gemeinschaftsgetragene Gemüse-Genossenschaft mit Acker und einer Bio-Gärtnerei. Wir stellen uns und unsere regenerative Bewirtschaftung vor und zeigen dir, was dir eine ökologische, saisonale und regionale Ernährung bringt. Neugierig? Dann werde Teil unserer Solidarischen Landwirtschaft.

Wir wachsen und Du kannst

  • Anteile kaufen und Mitglied werden
  • Als Mitglied mitmachen beim Pflanzen, Ernten und bei Events
  • eine wöchentliche Gemüsekiste beziehen
  • Damit unterstützt du die Agrarwende und den Artenschutz

Es lohnt sich JETZT zur SOLAWI Isartal zu kommen

2025 wird unser Schicksalsjahr. Für ein wirtschaftliches Überleben, werden bis Mitte des Jahres 100 neue Ernte-Teilende gesucht.

Schneemassen. Überschwemmungen. Traktordemo. Die Aufnahme neuer Ernte-Teiler bei der SOLAWI Isartal fällt in eine Zeit, in der nicht nur der Klimawandel mit Starkwetterereignissen in der Landwirtschaft zu spüren ist, sondern auch die Produktionsbedingungen für Landwirte werden diskutiert. Mit der Entscheidung für regionales, saisonales und ökologisch regenerativ erzeugtes Obst und Gemüse z.B. aus einer solidarischen Landwirtschaft, handeln Verbraucher*innen sozial-politisch und ökologisch verantwortlich.

Solidarische Landwirtschaft in Deiner Region
Agrarwende – Fördern – Mitgestalten – Erleben

Bio-Kiste vom 04.12.24

Liebe Mitglieder, 

Nachfolgend wieder nähere Informationen zu den Kulturen dieser Woche:

Lauch – Immer noch der gleiche Satz wie die letzten 2 Verteilungen. Jetzt kommen langsam auch die kleinen Stangen dran, nachdem die großen dicken schon geerntet wurden.

Knollensellerie – Auch immer noch der gleiche wie die letzten zwei Verteilungen. Diesmal aber aus dem Lager. Mit Fließ gegen zu niedrige Temperaturen und Netzen gegen Mäuse haben wir den Sellerie vor zwei Wochen in eine Scheune in Weidenkam gestellt. Zwar keine Kühlung, bis jetzt hat es der Lagerqualität aber an nichts gefehlt.

Möhren – Immer noch die Treenetaler. Immer noch frisch vom Acker. Haben Temperaturen von -5 °C, Schnee und Eis etwas an der Glukoseverbindung in der Möhre verändert und sie süßer gemacht? Gerne wieder Rückmeldungen.

Blaukraut – Die Sorte Granat. Eine Samenfeste Sorte. Etwas, das man sonst nicht im Supermarkt bekommt. Samenfeste Sorten sind ein bisschen schwieriger anzubauen und geben deutlich weniger Ertrag. Hat es sich gelohnt? Was sagt der Geschmack? 

Postelein – Frischer knackiger Postelein Salat auf Weidenkam. Kann pur oder gemischt als Salat angerichtet werden. Viele kennen Postelein schon, aber so frisch bekommt man ihn sonst nicht. 

Äpfel – Wieder vom Bodensee. Sorte gebe ich wieder bekannt, sobald ich es abgesprochen habe. 

Lasst es euch schmecken und liebe Grüße. 

18.01.2025 All you need is less. Abschied vom Wirtschaftswachstum. Vortrag von Prof. Dr. Niko Paech

Von Marcus Sümnickderivative work: Hic et nunc, ligliglig - Diese Datei wurde von diesen Werken abgeleitet:Prof. Dr. Niko Paech.jpg:Prof Dr Niko Paech.jpg:, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38613184

Datum: 18.01.2025

Zeit: 19:00 – 21:30 Uhr

Ort: Vereineheim Dorfen, Attenhauser Str. 1, 82057 Icking

Eintritt inkl. Imbiss: 10 € im Vorverkauf, Studierende 5 €.

Vorverkauf: Feinkost Baumgartner in Icking, Reisebüro Hecher in Wolfratshausen, telefonisch (über Kartenengl 08171 / 385 2121),

Online Karte kaufen

All you need is less – Abschied vom Wirtschaftswachstum

Die SOLAWI Isartal ist eingeladen zum Vortrag zur Post-Wachstums-Ökonomie mit Prof. Dr. Niko Paech mit Podiumsdiskussion, Zeit für Fragen und gemeinsamem Imbiss. Eingeladen sind verschiedene Projekte, die diese Vision bereits leben. Eva, Silvia und Peter vertreten die Solawi als Beispiel einer Post-Wachstums-Ökonomie und solidarischem Miteinander auf der Bühne und einem Stand.

Niko Paech stellt die Notwendigkeit des steigenden Bruttoinlandsprodukts (BIP) schon seit Jahrzehnten in Frage und beschreibt mit Hilfe der Postwachstumsökonomie ein ausgeklügeltes Gegenmodell, das Rücksicht auf die planetaren und menschlichen Ressourcen nimmt. Bei einem spannenden Abend mit Diskussion und Imbiss geht Niko Paech – Professor für Plurale Ökonomik an der Universität Siegen – auch auf Kreislaufprojekte im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ein.

Niko Paech ist außerplanmäßiger Professor für Plurale Ökonomik an der Universität Siegen. Wir freuen uns sehr, ihn zu Gast zu haben, denn jetzt treffen seine wissenschaftliche Expertise und unsere praktischen Erfahrungen aufeinander.

Mehr zu Niko Paech hier: http://www.postwachstumsoekonomie.de/

Bild: Von Marcus Sümnickderivative work: Hic et nunc, ligliglig – Diese Datei wurde von diesen Werken abgeleitet:Prof. Dr. Niko Paech.jpg:Prof Dr Niko Paech.jpg:, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38613184

Der erste SOLAWI Isartal Marktstand

Am Mittwoch haben wir unseren ersten kleinen Marktstand auf dem Baierbrunner Wochenmarkt eröffnet und möchten unsere Mitglieder dazu ermutigen auch selbst in ihren Gemeinden anzufragen, ob man sich ein paar mal mit dem SOLAWI Isartal Kistenangebot auf dem Markt präsentieren darf.

Es gab saisonales Gemüse auf Spendenbasis zum mitnehmen und Peter und ich informierten über das Angebot der wöchentlichen Gemüsekiste der SOLAWI Isartal und was unsere Genossenschaft ausmacht. Wir haben uns über neugierige Blick, freundliche Gespräche und begeisterte Passanten gefreut.

Weitere Marktstände sind wieder geplant am

Freitag, 29.11.2024, 16 bis 18 Uhr und
Samstag, 30.11.2024, 10 bis 12 Uhr und
Sonntag, 01.12.2024, auf dem Umsonst-Basar
am Weihnachtstauschmarkt des Bund Naturschutz Icking
im Vereineheim Dorfen, Attenhauser Str. 1, 82057 Dorfen/Icking

Mittwoch, 04.12.2024
ca. 15 bis 17:30 Uhr
in Baierbrunn am Marktplatz

Wer gern selber einen kleinen Info-Stand eröffnen möchte, meldet sich bei eva@solawi-isartal.de

Bio-Kiste vom 27.11.24

Liebe Mitglieder, 

Der Wirsing, den ihr auf dem Foto seht, wurde am 26.11.24 geerntet von Jan, Walter und Jürgen. Ebenso die Karotten und der Schwarzkohl mit Hilfe von Eva.

Nachfolgend wieder nähere Informationen zu den Kulturen dieser Woche:

Radieserl – Es wird wieder einen Mix aus french breakfast und den Runden geben. Bei den Radieserl würde ich mich wieder über Rückmeldungen freuen, welche besser schmecken. Manchmal kommen mir die Runden saftiger und knackiger vor.

Kohlrübe/Superschmelz/Wirsing – hier kommt wieder entweder oder in die Kiste. Der Wirsing ist leider sehr klein geblieben, weswegen teilweise 2 Köpfe in die Kiste müssen. Gleichzeitig sind uns einige Köpfe kaputtgegangen. Die Ursache versuchen wir noch herauszufinden. Alternativ kommen noch Kohlrübe und Superschmelz in die Kiste. Diese haben sich sehr gut im Lager gehalten. 

Radicchio – Diesmal der Runde. (mehr dazu in Signal)

Möhren – Weiterhin die Treenetaler. Danke für die vielen Rückmeldungen. 

Schwarzkohl – bisher haben wir die untersten Blätter abgeschnitten und gebündelt. Der Schwarzkohl wächst dann oben weiter. Bei dieser Ernte „köpfen“ wir den Kohl.
In der Mitte der Köpfe ist das „Herz“ des Schwarzkohls. Besonders zart und lecker 🙂

Batavia Salat – Dieser kommt aus Weidenkams Gewächshäusern. Er soll sehr schmackhaft und knackig sein. Eine tolle Ergänzung zum Radicchio. 
 
Lasst es euch schmecken. 

Bio-Kiste vom 20.11.24

Diese Woche hält unsere Gemüsekiste wieder köstliche Überraschungen für euch bereit! 🌱💚 Frisch geerntet, in bester Bio-Qualität und direkt vom Acker zu euch:

✔️ Endivie oder Radicchio
✔️ Zwiebeln
✔️ Petersilienwurzel
✔️ Butternut Kürbis
✔️ Romanesco
✔️ Äpfel

Genießt die Vielfalt und Frische dieser Woche – mit Liebe aus unserer Region! 💚

Weitere Kisten-Beispiele findest du übrigens auch auf unserem Instagram-Auftritt.

Bio-Kiste vom 13.11.2024

Liebe Mitglieder,

nachfolgend noch nähere Infos zu den Kulturen dieser Woche:

Knollensellerie – Die vorletzte Verteilung von unserem eigenen Knollensellerie. Die Sorte ist wie beim letzten Mal „Mars“. Dieses Mal ohne Laub. Das Laub hat die letzte Woche sehr stark nachgelassen und ist nicht mehr schön genug, um es zu verwenden. Im Handel kann man bei einem Sellerie mit Laub erkennen, dass er erst frisch geerntet wurde. Bei dieser Verteilung könnt ihr euch auch sicher sein, dass er frisch vom Feld kommt.

Möhren – Die Sorte wird ab dieser Woche wieder „Treenetaler“ sein. Der letzte Satz. Interessant wäre hier wieder ein Feedback zum Geschmack.

Lauch – Unser eigener. Dieser Satz hat einen verhältnismäßig kurzen, weißen Schaft. Wir haben ihn händisch, tief gesetzt. Eigentlich hätte das reichen sollen. Nächstes Jahr werde ich ihn trotzdem noch einmal zusätzlich häufeln, bevor wir das Beet mulchen. So bildet er wahrscheinlich einen längeren weißen Schaft.

Radieserl – unsere eigenen. French Breakfast und die normalen Ruden. Vermutlich sind gemischte Bund in der Kiste. Wir haben zwei Sätze im Herbst gesät. Der Zweite hat bei dem warmen, sonnigen Wetter der letzten Wochen ganz schön aufgeholt. Mal sehen, wie gut wir ihn noch herauszögern können. Sonst kann es auch gut sein, dass es nächste Woche schon noch einmal Radieserl gibt.

Rote Bete – Unser eigener Rest, mit Ergänzung aus Weidenkam. Die Mäuse haben in der Roten Bete in den letzten zwei Wochen ganz schön was angerichtet. Zum Glück kann Weidenkam aushelfen und uns die Rote Bete ergänzen. Die Längliche kommt von Weidenkam, die Runden von uns. Auf dem Feld in Degerndorf sind beide Sorten mit 100 Metern Entfernung zueinander gewachsen.

Eissalat – Aus Weidenkam. Untypisch für diese Jahreszeit und ein seltenes Experiment aus dem Gewächshaus. Eissalat gehört nicht zu den klassischen Treibsalaten aus dem Gewächshaus und ist in Weidenkam sehr gut gelungen. Also eine echte Besonderheit.

Liebe Grüße und lasst es euch schmecken.
Daniel

Bio-Kiste vom 06.11.2024

das sind/waren die Kulturen der Bio-Kiste am 06.11.2024:

Feldsalat  –  Der erste Satz der Gärtnerei Weidenkam. Sorte Agathe. Der warme und sonnige Herbst hat den ersten Satz schnell sehr groß werden lassen. Gleichzeitig ist im gesamten Bestand die Pflanzengesundheit hervorragend. Agathe hat breite und feine Blätter. Ein richtiges Schmankerl.

Snackpaprika – Die letzten kleinen Sackpaprika aus Weidenkam. Die meisten sind noch grün. Wenn die Schoten schon eine leichte Färbung anzeigen, kann man sie 2-3 Tage warm bei ca. 20 Grad lagern. Oft reifen sie dann noch ein bisschen nach. Aber jeden Tag kontrollieren, damit sie nicht schlecht werden. Wenn sie noch komplett grün sind, wird das schwer. Dann schmecken sie aber auch grün fantastisch. 

Schwarzkohl – Der Schwarzkohl ist von unserem Feld und die vorletzte Ernte. Die Sorte heißt Nero di Toscana und kommt wieder im Bund. 

Möhren – Sind auch noch von unsrem Feld. Sorte Milan. Danke an alle, die mir Feedback zu den Sorten gegeben haben. Es wird, so wie es bis jetzt aussieht, noch bis Weihnachten Möhren geben. Noch haben die Mäuse nicht zu schlimm bei unserem letzten Satz zugeschlagen. Daumen drücken, dass es so bleibt.

Petersilie – Unsere gesäte Petersilie. Der letzte Schnitt. Danach kommen die Wurzeln in den kommenden Wochen in die Kiste. Gesäte Petersilie bildet Karotten ähnliche Pfahlwurzeln, die man sehr gut zum Kochen, z.B. im Kartoffelbrei, verwenden kann. 

Endivie   –  Sorte:  Aperance. Der Endivie ist für diese Jahreszeit wunderschön. Der perfekte Pflanz-Zeitpunkt. Später als üblich. Ich habe aber auf den Spätsommer und milden Herbst gesetzt. Ein Phänomen, das uns die letzten Jahre immer häufiger begleitet, und den Gemüsebau an unserem Standort immer weiter verändert. Der genaue Pflanztag war übrigens der 09.08.2024, der Geburtstag meines Sohnemanns. Ein Freitag, an dem ich von der Pflanzmaschine auf direkten Wege in den Kreißsaal bin. 

Liebe Grüße 
Daniel

Erntedankfest vom 12. Oktober 2024

Alle Mitglieder waren am Samstag, den 12. Oktober, herzlich eingeladen, die Ernte unseres Ackers zu feiern. Los ging’s um ca. 14.30 Uhr mit einem kleinen Programm sowie gutem Essen und guter Gesellschaft in unserer Solidargemeinschaft.

Das Programm

  • 14:30 Start
  • Danksagung in alle Himmelsrichtungen und Geschichten und Gesang über dem Acker mit Elisabeth
  • Gemeinsames Buffet
  • Neuer Anschub für unsere LOGO-Findung: 3 Varianten-Ausstellung
  • Apfel- und Saftverkauf von Oli Braunhold
  • Feuerschale und Stockbrot
  • 18:00 Ende

Danke, dass ihr dabei wart!

SOLAWI Isartal gewinnt den Sparkassen-Bürgerpreis

Der Sparkassen-Bürgerpreis der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen unterstützt, würdigt und honoriert ehrenamtliches Engagement. Aus 34 Bewerbungen wurde die SOLAWI Isartal als eine der vorbildlichen Projekte im Landkreis ausgewählt. Das Voting über Instagram entschied über den 8. Platz in der Gesamtwertung.

Insbesondere möchten wir mit diesem Preis unsere Mitglieder Dieter Siemens und Walter Kunert ehren

Als uns unsere Gärtnerin 2022 verließ standen wir mit 150 Ernte-Teilenden und 2,8 ha Ackerland da. Es hieß alles oder nichts. Dank Dieter und Walter (erfahrenen Rentner, ehemals Landwirt und Gärtner) haben wir alles geschafft. Ohne ihre Tatkraft, ihr Know-how und ihre Begeisterung wäre das Projekt SOLAWI Isartal gescheitert.
Neben der enormen Leistung von Anbauplanung, Anbau und Ernte auf dem Acker verbinden wir viele wunderbare Momente mit Walter und Dieter, die fast immer auf dem Acker anzutreffen sind. Ohne ihr bis heute anhaltendes Engagement hätte die SOLAWI Isartal keine Chance gehabt ihre Ernte-Teiler zu beliefern und die Artenvielfaltprojekte auf dem Acker anzutreiben.

Die nie versiegende Neugierde und zugewandte Energie von Walter und Dieter sind echte Inspirationsquellen und Mutmacher, für die wir sehr dankbar sind.

Wir danken der Sparkasse für die Ehrung und gratulieren allen Mitstreiter*innen.

Bericht aus dem Münchner Merkur