Der Filmemacher Philipp aus Berlin hatte uns eingeladen am 24.08.2023 mit ihm auf das 5-Seen-Festival zu kommen, wo sein erster Dokumentarfilm „ERNTE TEILEN“ im Kino Breitband in Gauting gezeigt wurde. Wir begleiteten ihn dort und diskutierten nach dem Film mit den Kinobesuchern über unser (Land-)Wirtschaftssystem und unsere Erfahrungen in der SOLAWI Isartal.
Der 81-minütige Film erzählt die Geschichte von Landwirt*innen, die dem Wachstumszwang unseres Systems etwas entgegensetzen und mit Mut und Gemeinschaftssinn eine andere Wirtschaftsform schaffen – Solidarische Landwirtschaft. Besonders spannend für mich war die Perspektive der Produzenten-Seite, denn die SOLAWI Isartal ist von den Konsumenten ins Leben gerufen worden. Was sind die Vorteile für Produzenten? Was für die Konsumenten? Und wie skalierbar ist eine Solawi eigentlich? Ein nachdenklicher Film, der Mut macht und neue Energie gibt. Absolut eine Film-Empfehlung!
Am Samstag 29.7.2023 analysierten Interessierte gemeinsam mit einer Bodenkundlerin Ruth Mahla den SOLAWI Isartal Ackerboden. Weitere Termine sind in Planung, auch zum Thema Humus und Kompost.
Der Boden ist die wichtigste Ressource für den Ackerbau. Die erfahrene Bodenkundlerin und Gartenpädagogin Ruth Mahla („BODEN.KENNEN.LERNEN“) führte im Workshop durch die Bodenuntersuchung mit den einfachen Mitteln im Bodenkoffer. Die erlernten Methoden lassen sich auch im eigenen Garten anwenden:
Wir schärfen unsere Sinne für den Zustand unseres Bodens.
Wie hängen Probleme bei der Bewirtschaftung mit dem Boden zusammen?
Welches Gemüse braucht welchen Boden?
Wie erkennt man den Zustand des Bodens und wie kann ich die Qualität des Bodens verbessern oder halten?
Wie viel muss ich meinen Boden gießen?
Was erzählt die Zusammensetzung des Bodens über seine Geschichte?
Unsere Bodenstruktur haben wir z.B. in einem Filter und einem Versickerungsring getestet und herausgefunden, dass wir auf dem Acker eine gute Bodenstruktur haben. Es könnte noch etwas mehr Humus im Boden eingelagert sein aber ansonsten haben wir wirklich Glück gehabt mit unserem Acker, und das trotz konventioneller Landwirtschaft vor uns.
Jeder, der Boden bewirtschaftet, kann durch besseres Bodenverständnis sehr viel zu seinem Schutz und Gesundung beitragen, und damit auch etwas für Klima- und Biodiversität in seiner Region tun.
Klar, wer auf’s Feld kommt, der hat sofort mit dem Boden zu tun: Wie riecht’s denn hier? Sinkt man bei jedem Schritt ein, oder ist der Boden hart und Trocken? Wie viele große Steine müssen wir beim Einpflanzen zur Seite räumen? Und und und..
In der SOLAWI wollen wir Regenerative Landwirtschaft betreiben, dass heisst, dass wir die Lebewesen, die im Boden leben – von Regenwürmern bis hin zu Bakterien und Pilzen – hegen und pflegen. Denn ein gesundes vielfältiges Bodenleben baut aus den Mineralien (Sand, Schluff und Ton) und dem Humus (Organische Anteile) eine stabile und gleichzeitig poröse Bodenstruktur auf. Man nennt dass Lebendverbauung.
Je besser die Bodenkrümelstruktur, um so mehr Wasser und Luft kann der Boden aufnehmen und um so besser Nährstoffe halten und zur Verfügung stellen.
Wir beobachten das Wetter und freuen uns, wenn der Boden nach einer Durststrecke wieder genug Regenwasser bekommt und genug Zeit es auch aufzunehmen. Zu viel des guten Wassers führt sonst auch wieder zu Nährstoff-Auswaschung und Luftmangel. Ein guter Grund für unsere Agroforstwirtschaft. Denn die Bäume und Sträucher helfen dem Boden unter anderem das Wasser aufzunehmen und zu halten. Außerdem fördert es das Bodenleben, dass z.B. hilft, den Boden zu durchlüften.
„Endlich haben wir wieder genug Bodenfeuchte für die Pflanzen in allen Bodentiefen. Die kommenden Tage ist zwar sehr viel Regen angesagt. Aber der Boden kann auch noch locker 50 l/qm aufnehmen… Wenn es allerdings viel mehr wird, wird es wieder ungesund…
Dieter S.
Stationsgrafik Bodenfeuchte vom 31.07.2023, Deutscher Wetterdienst
Nicht zu Letzt achten wir sehr genau darauf, was unsere Anbaumethoden „bringen“. Wir experimentieren aktuell mit der Dammkultur und nutzen den Turiel-Pflug für eine schonende Bodenbearbeitung. Damit aber nicht genug: Im Juli 2023 haben wir einige Pflanzreihen mit verschiedenen Anbaumethoden nebeneinander angelegt, um so den direkten Vergleich zu haben. Die Unterschiede werden z.B. bemerkbar sein, wie die Pflanzen unterschiedlich wachsen, das Wasser halten, wie sich das Bodenleben entwickelt, aber auch wie leicht die Pflege und Ernte von der Hand geht.
Zum Vergleich von Anbaumethoden: In der Mitte zwei Reihen Dammkultur mit 90er Dämmen (wie bisher in diesem Jahr), rechts drei Reihen Dammkultur mit 60er-Dämmen und 50% mehr Pflanzen, links ebenfalls 50% mehr Pflanzen, aber vierreichig mit mehr Abstand in der Reihe auf einem Flachbeet (statt Dammkulur). Bild: Estelle
Weitere Infos zu unserem Acker-Boden findest du hier in der Bodenkundlichen Bewertung.
Eine temporäre Spielstraße bringt den Grundschülern in Pullach verschiedene Themen der Nachhaltigkeit näher – mit dabei die SOLAWI Isartal zu nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung
Am Montag-Vormittag, den 24.07.2023, hatten die Grundschüler in Pullach einen besonderen Unterrichtspunkt. An verschiedenen Mitmach-Stationen erlebten die Kinder Klassenweise was es heißt Energie zu produzieren, organisierten selbst einen Flohmarkt und eroberten die Straße für sich, ihre Spiele und kindgerechte Fortbewegungsmittel. Eingeladen vom Naturerlebniszentrum Pullach, Burg Schwaneck, organisierte die SOLAWI Isartal eG auch einen Stand zum Thema nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft.
Mit allen Sinnen konnten die Kinder bei uns den Duft von Kräutern erschnüffeln und zuordnen und Gemüse ertasten, probieren und kennen lernen. Außerdem haben wir uns über ihre Brotzeitbox ausgetauscht. Beim Zuordnungs-Spiel, wann das heimische Obst und Gemüse reif zur Ernte ist, gab es einige Aha-Erlebnisse:
„Wieso gibt es denn Trauben dann das ganze Jahr über im Supermarkt? Das ist voll verwirrend!“
„Boa, das Meiste wird ja im Sommer und Herbst geerntet. Und was ist im Winter?“
Kleine Teilnehmer*innen
Auch einige Passanten und Eltern waren interessiert an den vielfältigen Angeboten und diskutierten fleißig über das Ernährungs- und Landwirtschaftssystem. Ein rundum gelungener Vormittag!
Ermöglicht wurde der Stand durch ehrenamtliche Mitarbeit und die Förderung zur Bildungsarbeit der SOLAWI Isartal durch den Bürgerkraft Isartal e.V. und die Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Wir danken herzlich!
Fotos: Kathl Müller-Flores und Eva Weigell Text und Durchführung: Eva Weigell
Am Samstag 29.7.2023 von 15.00 bis 18.00 Uhr gibt es auf dem Acker der SOLAWI Isartal die Möglichkeit den Ackerboden gemeinsam mit einer Bodenkundlerin zu analysieren und kennen zu lernen. Das Wissen über die Bodenanalyse kann auch im eigenen Garten angewandt werden.
Der Boden ist die wichtigste Ressource für den Ackerbau. Mit der erfahrenen Bodenkundlerin und Gartenpädagogin Ruth Mahla („BODEN.KENNEN.LERNEN“) lernen wir unseren Ackerboden besser kennen. Sie führt im Workshop durch die Bodenuntersuchung mit den einfachen Mitteln im Bodenkoffer. Die erlernten Methoden lassen sich auch im eigenen Garten anwenden:
Wir schärfen unsere Sinne für den Zustand unseres Bodens.
Wie hängen Probleme bei der Bewirtschaftung mit dem Boden zusammen?
Welches Gemüse braucht welchen Boden?
Wie erkennt man den Zustand des Bodens und wie kann ich die Qualität des Bodens verbessern oder halten?
Wie viel muss ich meinen Boden gießen?
Was erzählt die Zusammensetzung des Bodens über seine Geschichte?
Jeder, der Boden bewirtschaftet, kann durch besseres Bodenverständnis sehr viel zu seinem Schutz und Gesundung beitragen, und damit auch etwas für Klima- und Biodiversität in seiner Region tun.
Zwei Stunden sind reine Workshop-Zeit, anschließend bleibt die Referentin gerne für weitere Fragen, Erfahrungsaustausch und einen Umtrunk da.
Die Veranstaltungen findet bei jedem Wetter statt.
Tiny House Führung mit anschließendem Filmabend über queere Gärten in Nordamerika und Diskussion mit der Regisseurin
Am 20.7.23 öffnete das Tiny PopUp seine Tore in Pullach, Marienstraße 9. Ca. 30 Teilnehmer*innen wurden durch das 18 m² kleine Tiny House und seinen Garten geführt. Im Anschluss stellte sich die solidarische Landwirtschaft SOLAWI Isartal vor und berichtete darüber, wie sie in der genossenschaftlichen Gärtnerei Umweltschutz und Gemeinwohl vorantreibt. Zum Abschluss lud der Dokumentarfilm „Queer Gardening“ im Open-Air-Kino zu einem neuen Blick auf Gemeinschaftsgärten ein und die Regisseurin beantwortete nach dem Film noch Fragen.
Das Tiny House Projekt macht seit ca. 2022 in Großhesselohe Ressourcenschonung erlebbar, bietet Umweltbildung an und stellt die Frage, ob weniger auch genug sein kann. Die Bewohner*innen des Tiny House werden mit einer wöchentlichen Gemüsekiste der SOLAWI Isartal versorgt.
Die Pullacherin Ella von der Haide, Aufsichtsrätin der SOLAWI Isartal, zeigte ihren neusten Film „Queer Gardening“ und bot mit dem Dokumentarfilm einen neuen Blickwinkel auf urbane Gärten und ihre sozialen Auswirkungen. Der Film führt unter anderem zu einem urbanen Gemeinschaftsgarten in New York City, zu einer Gemüsegärtnerei in Oakland und zu einem künstlerischen Projekt zur Pflege indigener Apfelbäume in British Columbia. Diskutiert werden Fragen der Dekolonisierung des Gartenbaus, der Ausrottung des Rassismus in den Umweltbewegungen, der Wiederaneignung von Spiritualität und queere Lebensformen in der Natur. Wer nicht dabei war, kann sich den Film hier streamen.
Am Sonntag Abend unterstützen wir die Veranstaltung der “Kleinen Klima.DULT” im KINO, MOND & STERNE und sind mit einem SOLAWI Isartal-Stand dabei!
Die Kleine Klima.DULT findet als Vorprogramm der Filmvorführung von “Everything will Change” statt. Um 20:00 Uhr begrüßt die Kleine DULT die Gäste und die teilnehmenden Organisationen stellen sich vor. Gegen 21:15 Uhr wird der Film gezeigt.
Am Abend des 30.06.2023 hielt die SOLAWI Isartal ihre Generalversammlung ab. In landwirtschaftlichem Ambiente des Lothhof in Münsing versammelten sich ca. 50 Genossinnen und Genossen.
Die Mitglieder wurden vom Vorstand und der Aufsichtsrätin begrüßt. Auf der Tagesordnung standen, neben den üblichen Punkten, der Bericht über die Geschäftsjahre, die Wahl des zweiten Vorstands und der Ausblick auf 2024.
Grußworte wurden ebenfalls von unserem Kooperationspartner der Gärtnerei Weidenkam, Tom Braun, gesprochen, der die enge und freundschaftliche Zusammenarbeit hervorhob und betonte, dass er sich als Mitglied der SOLAWI Isartal auch als Teil der Genossenschaft fühlt. Was seinen Verdienst und unsere Dankbarkeit für seinen Einsatz nicht schmälert!
Ebenso sprach unsere Genossin Tanja Misiak darüber, wie wichtig die neuen Wege sind, die wir in der Landwirtschaft und Gesellschaft gehen. Dass wir Teil eines Erwachens von neuem Denken, Leben und Arbeiten möglichst ohne Ausbeutung von Ressourcen sind, spürt man in ihrem Film für die GLS Bank. Wir erzählen eine neue Geschichte, über das Verhältnis untereinander und von uns zur Natur, wie wir ökologisch und sozial nachhaltig handlungsfähig bleiben, angesichts von drohenden Krisen und ein System leben, das nicht ausschließlich auf Wachstum baut. Danke, für Deinen inspirierenden Moment, Tanja.
Angie Rockwell, die bereits die Kistenleitung hat, wurde von Peter Tilmann zur zweiten Vorständin vorgeschlagen und wurde anschließend einstimmig gewählt. Dazu einen herzlichen Glückwunsch!
Die Mitarbeit, auch im Leitungskreis, wird von weiteren aktiven Personen gern gesehen. Wer sich hier tiefergehend engagieren möchte, kann sich gern melden unter mitmachen@solawi-isartal.de.
Am Samstag, den 24.06.2023, wurden ca. 50 Interessierte aus dem Umland über den Acker der SOLAWI Isartal geführt in Kooperation mit dem BUND Naturschutz. Der Acker der genossenschaftlich organisierten Gärtnerei befindet sich in Bio-Umstellung und versorgt derzeit ca. 150 Haushalte mit frischem Gemüse und ist Lebensraum für eine biodiverse, vielfältige Fauna und Flora.
Peter Tilmann (Vorstand) und Ella von der Haide (Aufsichtsrätin) begrüßten die rund 50 Teilnehmenden im spärlichen Schatten des Ackers. Anwesende ehrenamtliche Enthusiasten, die das gemeinwohlorientierte Projekt voran bringen, wurden vorgestellt und die gute Sache der SOLAWI Isartal erläutert.
„Wir sind Teil einer Agrarwende. Das heißt, dass unser Gemüse regional unter fairen und nachhaltigen Bedingungen erzeugt wird. Das Projekt kann in alle Richtungen weiter wachsen.“, erklärt Peter und zeigt auf die Wiesenhügel rund um den SOLAWI-Acker. „Wir haben Vorbildfunktion.“ Mit dem Ansatz einer regenerativen Bodenbearbeitung mit speziellem Gerät, Handarbeit und speziellen Anbaumethoden leistet die SOLAWI Isartal sogar Pionierarbeit.
Auch die ehrenamtliche Arbeit wird gewürdigt, wenn der derzeit einzige angestellte Gärtner, Jan Willenbrock, hervorhebt: „Ich bin froh um den Einsatz und Austausch mit den erfahrenen Landwirten aus den Mitgliedsreihen und die helfenden Hände der Ehrenamtlichen. Wenn ich das alleine machen müsste, dann sähe das nicht so gut aus.“ Und tatsächlich sprießen und wachsen die Gemüsesorten in langen, wechselnden Damm-Reihen, die dem Bodenleben zuträglich sind. Walter, einer der federführenden ehrenamtlichen Planer und Umsetzer auf dem Feld, beantwortet neben dem Gärtner die guten Fragen der Besucher mit fundiertem Fachwissen. Wie wird gearbeitet? Wie wird gegossen? Wie wird gedüngt? Es gibt einen Traktor und Leihgeräte, doch es bleibt viel Handarbeit z.B. beim Unkraut Jäten. Es wird besonders gegossen, um die Jungpflanzen anwachsen zu lassen, doch wenn es soweit ist, ziehen die Wurzeln das Wasser möglichst nur aus tieferen Schichten. Gedüngt wird mit Mulch-Methoden mit eigenem Heu und mit biologischer Biomasse, die sehr Punktgenau an die Pflanzen gebracht wird. Gespritzt gegen wird nur bei Bedarf sehr zurückhaltend mit einer Bakterienlösung. Die Biozertifizierung steht bevor, doch welches Label man sich aneignen wird, ist noch in Diskussion. In einer Genossenschaft sprechen eben alle mit.
Ella von der Haide hebt hervor, wie wichtig die Biodiversität auf dem Acker genommen wird. Das Bodenleben wird gepflegt und gefüttert, rund um sind alte Apfelsorten, Hecken und Blühstreifen für die Artenvielfalt gepflanzt, Steinhaufen geben Reptilien Schutz und der Rotmilan und andere Greifvögel ziehen interessiert Kreise über dem Acker.
Die Begeisterung für die Zusammenhänge der Landwirtschaft soll weitergegeben werden. So fordert Eva, die für die Webseite der Genossenschaft verantwortlich ist, dass Veranstaltungen und die inhaltliche Auseinandersetzung mit den ökologischen Themen weiter vorangetrieben werden. Sie hat auch ihren Sohn dabei, der während des Vortrags frech immer wieder Gurkenstücke einfordert. Apropos Gurke: Peter betont, dass die Gurke im Supermarkt mehrere Tage Lagerung von der Ernte bis zum Verkauf hinter sich hat. Das Gemüse der SOLAWI-Kiste findet seinen Weg innerhalb von ein, zwei Tagen. „Die Qualität und Frische bekommt man woanders kaum. Und man weiß genau unter welchen Bedingungen das Gemüse gewachsen ist und wer es geerntet hat.“ Was nicht am Freilandacker wächst, kommt aus den Gewächshäusern der Demeter-Gärtnerei Weidenkam, die in enger Kooperation mit der SOLAWI Isartal arbeitet.
Nach der Vorstellungsrunde laufen die Besucher in drei Gruppen noch lange über die Felder und lassen sich von der Atmosphäre des Ackers mit Bergpanorama begeistern. So löst sich die Gesellschaft erst nach fast 3 Stunden auf. Ein wunderschöner Acker-Tag mit freundlichem Sonnenschein und der Hoffnung, dass eine andere Landwirtschaft und Ernährungssystem möglich sind. Es darf von allem mehr werden: mehr Förderer, mehr angestellte Gärtner*innen, mehr Bildungsprojekte, mehr Gemüse-Abos. Aber wir stehen ja auch noch am Anfang. Wir danken allen Organisator*innen, Kommunikator*innen, Mitwirkenden, Interessierten und Besucher*innen.
Nachhaltige Landwirtschaft erleben mit der SOLAWI Isartal und dem BUND Naturschutz
Die SOLAWI Isartal und der BUND Naturschutz laden zur Führung auf den Acker in Umstellung auf Bio-Anbau ein.
Was hat sich nach dem ersten Anbaujahr auf dem Acker getan?
Wie verändern sich Flora und Fauna?
Welche Anbaumethoden sind nachhaltig?
Was wächst wann vor unserer Haustür?
Wie schmeckt das junge Gemüse direkt aus der Erde?
Was kommt in die SOLAWI Isartal Gemüsekiste?
Die Führung findet am 24.06.2023 um 15 Uhr statt.
Anfahrt: Sie finden den SOLAWI Isartal Acker auf der Degerndorfer Straße zwischen Münsing und Degerndorf.
„Die Idee von nachhaltiger Landwirtschaft, Ernährung und der Teilhabe daran deckt sich mit unseren Vorstellungen.“
1. Vorsitzender der Kreisgruppe BUND Naturschutz, Friedl Krönauer
Was heißt Bio in Umstellung?
Die genossenschaftlich geführte Bio-Gärtnerei SOLAWI Isartal pachtete den konventionell bewirtschafteten Acker und begann 2022 den eigenen regenerativen Bio-Anbau. Bis 2024 soll die Bio-Zertifizierung abgeschlossen sein. „Wir haben bei unseren Gärtnerinnen und Mitgliedern viel Wissen zum ökologischen Anbau und bilden uns gemeinsam weiter. Unser Ziel ist es, mit verschiedenen Methoden die Artenvielfalt auf unserem Acker zu vergrößern und gleichzeitig gesundes Gemüse zu ernten. Wir fördern Bodenlebewesen, Insekten, Reptilien und Vögel. Gemüseanbau ist nur selten regenerativ. Die Erfahrungen, die wir jetzt als Vorreiterin in diesem Feld machen, werden auch der Agrarwende und der Landwirtschaft der Zukunft zu Gute kommen.“, so Aufsichtsrätin und Gärtnerin Ella von der Haide.
In diesen Artikeln berichtet die SOLAWI Isartal über das Abenteuer Acker-Umstellung:
Und das Konzept der nachhaltigen, regenerativen Landwirtschaft geht auf: Im ersten Jahr wurden bereits 120 Haushalte mit wöchentlichen Gemüsekisten versorgt und die SOLAWI Isartal nimmt diesen Sommer noch weitere Gemüsekisten-Abonnent*innen auf und plant sogar eine weitereGemüse-Station in Starnberg.
Werde Fördermitglied und kaufe je nach Geldbeutel Anteile an der Genossenschaft
Ein letzter SOLAWI Isartal Online-Infoabend diese Saison steht fest:
Donnerstag 25. Mai 2023, 19:30 Uhr
Wir sind eine gemeinschaftsgetragene Gemüse-Genossenschaft mit Acker und einer Bio-Gärtnerei.
Wir wachsen und Du kannst eine wöchentliche Gemüsekiste beziehen, oder uns als Fördermitglied unterstützen, beim Anbau und vielem mehr aktiv teilnehmen!
Wir stellen uns und unsere nachhaltige Bewirtschaftung vor und zeigen dir, was dir eine ökologische, saisonale und regionale Ernährung bringt. Neugierig? Dann werde Teil unserer SOLAWI Community. Melde dich über das Kontaktformular unverbindlich zum Online-Infoabend an, um eine E-Mail mit Videokonferenz-Link zu erhalten.
Hier geht’s zum entsprechenden Zeitpunkt direkt in die Videokonferenz:
PS: Schnelle Entscheidungen werden belohnt: Wer seinen Vertrag bis 16.06.23 einsendet und Mitglied mit Gemüseabo wird, bekommt die Gelegenheit eine Traktor-Einweisung zu erhalten und eine Runde auf dem Acker zu drehen.
Solidarische Landwirtschaft in Deiner Region Agrarwende – Fördern – Mitgestalten – Erleben
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